Machina Nostalgica

Wie bereits angekündigt war ich letzten Sonntag in Itzehoe bei der Ausstellung Machina Nostalgica.

Eine Tagesreise nach Itzehoe ist genau das Richtige um seinen Urlaub abzuschließen - am ersten Arbeitstag ist man schön k.o. Aber eigentlich ist man ja schon fertig mit den Nerven, wenn man überhaupt erst angekommen ist - es lebe die Deutsch Bahn. So ein kleiner Sprint treppauf-treppab auf dem Hamburger Hauptbahnhof bringt nach dem langen Sitzen im Zug den Kreislauf wieder schön in Schwung.

Dafür hat mich die Ausstellung und vor allem die vielen netten Leute und vertraute Gesichter dann aber voll entschädigt. Besonders überrascht war ich, dass sogar die Schweizer angereist waren - teilweise waren sie sogar selbst überrascht.

Leider spielte das Wetter nicht so recht mit und bescherte uns immer wieder Regenschauer, so dass man sich die meiste Zeit im Hause aufhalten musste. Das wiederum hatte eine gewisse Enge zur Folge. Dieser konnte man jedoch auch trockenen Fußes entfliehen um sich im Café ein paar Häuser weiter an liebevoll selbstgebackenem Kuchen und Kaffee - oder in meinem Fall Wasser - zu stärken.

Die Ausstellung selbst war sehr schön gemacht, auch sehr ausgewogen. Im Vorfeld hatte ich mit einer sehr Geräte-lastigen Inventarliste gerechnet und war deshalb positiv überrascht. Außer den diversen eigentümlichen und seltsamen, zeitverschobenen Erfindungen gab es auch Schmuck und Kleider zu bewundern, genauso wie Oleanders Steampunk-Schuhe und eine Vorstellung des Film-Projektes Airlords of Airia. Sehr schön ergänz wurden diese Dinge durch die Exponate der Dauer-Ausstellung wie dem Biedermeierzimmer und die Silberschmiedearbeiten.

Die Machina Nostalgica läuft noch bis zum 10. November.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen