Frivole Spitze

Versuchen wir etwas Neues. Sowohl was Handarbeiten angeht als auch blogtechnisch. In den kommenden Wochen wird es hier auf Zeitunschaerfe vorrangig um eines gehen:
Occhi
Frivolité
Schiffchenspitze
Chiacchierino
Tatting

So viele Namen für ein und dasselbe. Und keiner beschreibt die Sache im engeren Sinne.

Am nächsten kommt noch der Begriff Schiffchenspitze. Spitze, die mit einem Schiffchen hergestellt wird. Im »Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-Lexicon« von 1715 steht zum Schiffchen:

Schifflein zum Knötgen, «Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-Lexicon», Gottlieb Siegmund Corvinus, 1715 

Da stoßen wir erneut auf einen wesentlichen Begriff: Knoten.
Es geht ums Knoten, bzw. das Aufreihen von Knoten. Die Reihen lassen sich zu Kreisen - oder "Augen" - schließen
Occhi - italinisch

Mit Augen und Bögen werden Ornamente aufgebaut. Decken, Borten, lauter “unnützes Zeug".
frivolité - französisch

Und darum wird es in nächster Zeit gehen. Lasst uns über Occhi "plaudern"!
chiacchierio - italienisch

Im ersten Teil der Serie zeige ich euch, wo Occhi herkommt, wann es entstand und sich weiterentwickelte. So vie sei verraten: Die Lieblingszeit das Steampunks spielt eine große Rolle.

I. Viktorianische Spitze - Geschichte des Occhi
Spitzenborte aus " Tatting, Edging and Insertion" von Mlle Riego, 1861
Danach wird es praktisch. Zu Occhi gibt es nicht nur viele Namen sondern auch viele Techniken. Die wichtigsten möchte ich euch vorstellen und Vor- und Nachteile aufzeigen.


Im letzten Teil kommen dann wieder Perlen ins Spiel. Aber auch andere Dinge lassen sich in die Schiffchenspitze integrieren.
III. Blinkende Äuglein - Occhi mit Perlen

In der Zwischenzeit werde ich ein paar Kleinigkeiten mit Occhi zeigen. Wer so lange nicht warten möchte, kann sich schon einmal auf meiner Pinterest-Board zum Thema inspirieren lassen.

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