Neuer Unterbau - diesmal mit Stäbchen

Ich glaube ich habe noch nie betont wie sehr ich Tournüren liebe. Mit dem typischen Reifrock kann ich so gar nichts anfangen aber Tournüren und der Cul de Paris sind ein Traum. Die Vielfalt der Dekoration, die Drapierung. Ein Tournürenkleid sieht von allen Seiten unterschiedlich aus und kaschiert sämtliche Problemzonen.

kleine Tournüre aus einer alten Gardine | www.zeitunschaerfe.de

Aber natürlich erfordert diese Form einen gewissen Unterbau. Bisher habe ich mir da mit einem Pokissen beholfen. Das nimmt jedoch im Koffer immer ungebührend Platz weg.

Also sollte eine kleine Tournüre mit Stäben her. Ehrlich gesagt habe ich mich lange nicht an den Federstahl rangetraut. Unter anderem weil ich nicht so recht wusste, was ich kaufen muss.

Nachdem die Notlösung mit Kabelbinder, nicht die erwünschte Stabilität brachte, hab ich erstmal ein halbes Jahr keinen Cul de Paris getragen. Dann stand aber ein Termin an und ich hab einfach mal irgendwas an Stahl bestellt. Kappen und Metallschere dazu, fertig ist der Lack.

Einziehen der Federstahlstäbe | www.zeitunschaerfe.de

Der textile Teil meiner Mini-Nüre war mal eine Jalousie. Die Führungen für den Draht konnte ich gleich übernehmen bzw. musste sie nur versetzen. Dann ganz viele Rüschen. Ja, ich weiß, auf dem Bild sind sie ordentlich verknittert, aber die Tournüre war auch erst kurz vorher im Einsatz.

kleine Tournüre im entspannten Zustand | www.zeitunschaerfe.dekleine Tournüre Ansicht von Innen | www.zeitunschaerfe.de

Mit den Bändern lässt sich die Form etwas variieren und offen nimmt das Ganze kaum Platz weg. Nachteil ist nur, dass die Stabenden einen immer in den Hintern piksen. Aber damit lässt sich leben und man weiß so, dass noch alles sitzt.

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