Winterschlaf

Hier auf dem Blog war schon lange nicht richtig was los. Das hatte ich letztes Jahr um diese Zeit schon angekündigt, da neben meinen anderen Hobbies und Verpflichtungen der Blog nicht mehr an vorderster Stelle steht.

Dazu kommt, dass ich mit Blogger als Plattform nicht mehr wirklich zufrieden bin. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe den Eindruck, dass die Bilder hier furchtbar zermatscht aussehen. Ich habe Wege gefunden das zu umgehen, aber die sind alles andere als optimal. Die Tatsache, dass ich dieses Jahr vermehrt vor der Kamera gestanden habe und euch die Ergebnisse in einer ansprechenden Form präsentieren möchte, macht die Angelegenheit nicht besser.

Deswegen ist der Umzug nach Wordpress beschlossene Sache, nur will ich das diesmal ordentlich machen. Und sich da einzuarbeiten dauert etwas. Vor allem weil ich informatikmäßig ein ziemlicher Super-DAU bin. Zwar kein vollkommener Noob, aber ich hab dauernd Angst irgendwas falsch zu machen oder versteh die Hälfte nicht, weil’s fachchinesisch ist.

Zu allem Überfluss kam dann über das Jahr hinweg die Vollendung meiner Doktorarbeit dazu. Eine Aufgabe, die viel Zeit, Nerven und Motivation gekostet hat. Den Lohn der Mühen werden wir Anfang Februar bei der Verteidigung sehen.

Die Dissertation hat aber auch noch etwas anderes gekostet, das für eine Blog unerlässlich ist: Worte.


Schreiben fiel mir noch nie leicht, aber jetzt fehlen wir förmlich die Worte. Und was ist schon ein Blog ohne Worte?

Deshalb geht Zeitunschaerfe in den Winterschlaf.

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