August - On the Road

Ja, mich gibt’s noch! Auch wenn im August nicht viel von mir zu sehen und zu hören war. Lag einfach daran, dass ich beruflich super viel in der Weltgeschichte rumgereist bin. 

Meine Wege haben mich vor allem nach Bayern und Baden-Würtemberg geführt, immer an der Bahn lang. Und man glaubt gar nicht, wie viele interessante Orte in direkter Umgebung liegen. Zum Beispiel der KZ-Friedhof bei Schwabhausen (Weil) wo ca. 130 jüdische Gefangene starben als der Gefangenentransport auf der Schiene von einem alliierten Luftangriff getroffen wurde. Und das etwa zwei Wochen vor Kriegende. Weniger deprimierend war dann die Wallfahrtskirche St. Leonhard bei Kaufering, die Unterkunft in Landsberg am Lech oder der kurze Abstecher an den Bodensee. 









Was ich besonders faszinierend fand, wie viel alte Technik noch an der Strecke steht und auch -noch- im Einsatz ist. Formsignale, Weichengewichte und mechanische Stellwerke. In Lindau waren die kleinen Stellwerke außerdem ganz hübsch herausgeputzt.





Den einen Tag hatte ich zwei Stunden Aufenthalt in Nürnberg. Gelegenheit zum Cachen, Stadt erkunden und Lebkuchen kaufen.






Zwischendurch war ich natürlich auch noch auf der FaRK und es war mal wieder super warm. Trotzdem habe ich ganze acht Stunden als Faun ausgehalten. Unabhängig davon ist die FaRK einfach ein geniales Event. Anja hat mal versucht zu beschreiben warum die FaRK so einzigartig ist.

Steampunk Faun | Photo: Horst Huck | www.zeitunschaerfe.de
Photo: Horst Huck
Jetzt hoffe ich, dass im September mehr auf der kreativen Schiene läuft. Auf jeden Fall geht’s es dieses Jahr endlich auf die ANNO 1900 nach Luxemburg.

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